Aktueller Stand

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat vom 27. Juni bis zum 29. Juli 2016 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie der Träger sonstiger öffentlicher Belange – so wie im Baugesetzbuch vorgeschrieben – durchgeführt. Die Stellungnahmen der Bürger, Verbände, Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange (dies sind z.B. die Feuerwehr und die Berliner Stadtreinigung, BSR) liegen nun vor und werden vom Bezirksamt ausgewertet und abgewogen. Das Ziel der Abwägung ist es, die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Ansprüche an die Bodennutzung so in Einklang zu bringen, dass allen Bedürfnissen in angemessener Weise Rechnung getragen wird. Dabei werden alle öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abgewägt. Der Abwägungsprozess wird allein durch den Bezirk, der die Planungshoheit hat, durchgeführt. Die Ergebnisse der Abwägung werden dann in Form eines entsprechend angepassten neuen Bebauungsplanentwurfs im Rahmen der nächsten Verfahrensschritte im Bebauungsplanverfahren der Öffentlichkeit und den Behörden sowie den Träger sonstiger öffentlicher Belange berücksichtigt. Die nächsten Verfahrensschritte im Bebauungsplanverfahren werden voraussichtlich im 1. Quartal 2017 stattfinden. Dann können Sie sich wieder beteiligen und Ihre Stellungnahmen abgeben.

Flächennutzungsplanänderung

Die Änderung des vorliegenden Flächennutzungsplans wurde durch den Senat im Februar dieses Jahres durchgeführt.

Der Flächennutzungsplan (FNP) ist der vorbereitende Bauleitplan in Berlin und wird vom Parlament beschlossen.
Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Planungsziele der Stadt und wird durch Änderungsverfahren ständig aktuell gehalten.

Aktueller Stand im Verfahren für unser Projekt

Momentan stehen wir noch am Anfang des Bebauungsplanverfahrens, welches die Voraussetzung zur späteren Erlangung von Baurecht ist. Die Aufstellung, den Zweck, den Inhalt sowie die Durchführung eines Bebauungsplans regelt in jedem einzelnen Schritt das Baugesetzbuch. Eingeleitet wird das Verfahren durch den sogenannten Aufstellungsbeschluss, den das Bezirksamt beschließt. Es ist der erste Schritt in einem Bebauungsplanverfahren. Dieser Aufstellungsbeschluss ist bereits am 30.06.2015 erfolgt. Als nächster Schritt  erfolgen die „frühzeitige Beteiligung der Behörden und Sonstiger Träger Öffentlicher Belange“ (TÖB) – sowie die „frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung“. Hierzu werden die Pläne öffentlich ausgelegt und jede Bürgerin und jeder Bürger kann zu diesen Stellung nehmen. Sobald es im Verfahren weitergeht werden wir Sie an dieser Stelle benachrichtigen. Wir gehen momentan von einer frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Sonstiger Träger Öffentlicher Belange“ (TÖB) – sowie die „frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Ende diesen/ Anfang des kommenden Jahres aus.   Ihre Groth Gruppe

Fortsetzung des Bürgerdialogs in Lichterfelde-Süd (Neu mit Protokoll und Dokumentation)

Am 6.11.2014 fand die 3. Informationsveranstaltung und damit die Fortsetzung des bisherigen Bürgerdialogs zum geplanten Bauvorhaben Lichterfelde-Süd, in der Carl-Schumann-Sporthalle in der Osdorfer Str. 52 statt. Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung, Herr Norbert Schmidt, Frau Christa Markl-Vieto, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit, Umwelt und Tiefbau, Herr Dr. Andreas Ruck, Amtsleiter Umwelt- und Naturschutzamt, Herr Christoph Noack, stellvertretender Fachbereichsleiter des Stadtentwicklungsamtes, Frau Helena Casanova, Architektin Casanova + Hernandez aus Rotterdam, Herr Thomas Groth, Geschäftsführer der Groth Gruppe, Prof. Hildebrand Machleidt, Stadtplaner sowie Herr Martin Seebauer als Moderator informierten gemeinsam die ca. 300 interessierten Bürgerinnen und Bürger über das bisherige Verfahren, nahmen Stellung zu den Ergebnissen des städtebaulichen Workshopverfahrens und präsentierten den architektonischen Entwurf, der zukünftig Grundlage des Masterplans werden soll. Es gab einen sehr regen Austausch zu den Themen Bau und Nutzungsstruktur, Verkehr und Erschließung, soziale Infrastruktur, Natur und Erholung. Sobald uns das Protokoll vorliegt, können Sie die Inhalte des Abends hier gerne downloaden und nachlesen.

Folgende Materialien können Sie hier downloaden:
Dokumentation – Zusammenfassung und Protokoll der Veranstaltung
Präsentation – Die PP-Präsentation des Abends
Präsentation Casanova – Die Präsentation von Helena Casanova (Architekturbüro casanova – hernandez – architecten)

Einladung zur Bürgerversammlung am 6.11.2014

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, liebe Bürgerinnen und Bürger. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf wird gemeinsam mit Vertretern der Groth Gruppe den städtebaulichen Entwurf des zukünftigen Masterplans vorstellen. Selbstverständlich wird es auch genügend Raum für Ihre Fragen geben.

Wir freuen uns auf Sie.

Die Versammlung findet am Donnerstag den 6.11.2014 in der Carl-Schumann-Turnhalle in der Osdorfer Str. 52 in Lichterfelde- Süd statt.
Los geht es um 18 Uhr.

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Abschlusspräsentation am 19. September 2014

Die Entscheidung

Die Architekturbüros casanova + hernandez architects aus Rotterdam und nps tschoban voss aus Hamburg, Berlin und Dresden haben auf Grundlage der Empfehlungen des Entscheidungsgremiums in der Zeit vom 29. August bis 15. September 2014 ihre Entwürfe überarbeitet.
Nach einer kurzen Vorprüfung fand am Freitag, den 19.09.2014 die Entscheidungsrunde wieder in den Räumen des Vereins Bus-Stop e.V, Celsiusstraße 71—73 in 12207 Berlin statt.

Die beiden Arbeiten wurden anhand unterschiedlicher Kriterien diskutiert und beurteilt.
Bei der anschließenden Abstimmung durch das Entscheidungsgremium wurde einstimmig das Konzept von casanova + hernandez architecs als robuste und flexible Grundlage für das weitere Planungsverfahren und die Realisierung ausgewählt.

Nach Auffassung des Entscheidungsgremiums stellt das Konzept ein in sich schlüssiges kompositorisches Gefüge dar. Es zeichnet sich durch individuelle eigenständige Quartiere aus, die sich jeweils um einen Platz als räumliche Mitte gruppieren. Entlang der Réaumurstraße wird der Übergang zur Thermometersiedlung durch eine verbindende Grünfläche und eine geöffnete städtebauliche Kante gestaltet. Die vielfältige Freiraumtypologie trägt zur Identitätsbildung der Quartiere und der Freiräume in Richtung der „Grünen Mitte“ bei.

Am 23. September 2014 fand eine Pressekonferenz im Rathaus Zehlendorf statt, auf der nicht nur der zukünftige Masterplanentwurf, sondern auch alle anderen Entwürfe der beteiligten Architekturbüros präsentiert wurden.
In Anwesenheit des Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, des Bezirksbürgermeisters Norbert Kopp, den Bezirksstadträten Norbert Schmidt und Christa Markl-Vieto sowie des Projektentwicklers Klaus Groth präsentierte Helena Casanova ihren Entwurf.

 

Hier geht’s zur aktuellen Pressemitteilung.

 

 

2. Städtebaulicher Workshop am 27. August 2014

Am 27.08.2014 fand der 2. Termin des Städtebaulichen Workshops Lichterfelde Süd in den Räumen des Vereins Bus-Stop e.V., Celsiusstraße 71 – 73 in 12207 Berlin statt.

Im 1. Termin (der 1. Stufe des Verfahrens) wurden Ideen zur künftigen grundsätzlichen städtebaulichen Struktur, zum Nutzungskonzept, zur Anbindung und inneren Erschließung des Baugebietes sowie zur Verbindung der Quartiere untereinander und mit der „Grünen Mitte“ erarbeitet.
Im 2. Termin  (2. Stufe des Verfahrens) haben die 8 teilnehmenden Architekturbüros ihre Ideen, entsprechend den Empfehlungen des Entscheidungsgremiums, überarbeitet.

Frau Klar von der Freien Planungsgruppe Berlin GmbH, die mit der Organisation und der Durchführung des Verfahrens beauftragt ist,  beschreibt die städtebaulichen Lösungen der 2. Stufe wie folgt:

„Alle Büros haben die Empfehlungen des Entscheidungsgremiums berücksichtigt und dabei die Vorgaben des Naturschutzes, des Lärmschutzes, des Verkehrs, der Klimaökologie und zahlreicher anderer Randbedingungen umgesetzt“.

Die Vorstellung durch die Büros und die Diskussion der Arbeiten durch das Entscheidungsgremium erfolgte an den jeweiligen Modellen der Architekten, die in das Umgebungsmodell eingesetzt wurden. Ziel der Diskussion war eine Entscheidung für ein Konzept, das starke, klare Strukturen hat und trotzdem flexibel ist, um als Grundlage für das weitere Verfahren dienen zu können. Die Diskussion der Arbeiten erfolgt nach folgenden Themen bzw. Aspekten:

  • grundsätzliche Leitidee / Identität / Atmosphäre
  • städtebauliche Qualitäten (zeitgemäße und innovative Strukturen und Typologien / Vielfalt / Gebäudehöhen/ -entwicklung)
  • städtebauliche und freiraumplanerische Verzahnung mit dem Umfeld, insbesondere mit der Thermometersiedlung, z.B. durch Grünzäsuren
  • Quartiersbildung / Robustheit / Adressbildung
  • Freiraumstruktur / Auseinandersetzung mit Vorgaben zur „Grünen Mitte“ / Verzahnung von Stadt- und Landschaftsraum
  • Erschließungssystem (Hierarchie / innovative Mobilitätsansätze)
  • Wirtschaftlichkeit und Realisierungsfähigkeit (z.B. Gebäudeausrichtung / Erschließungsflächenanteil / Kompensationserfordernis durch Eingriffe in Wald, Arten- und Naturschutz )
  • Berücksichtigung der Anforderungen des Lärmschutzes / Lärmrobustheit der Strukturen
  • Freiflächeninanspruchnahme, insbesondere Inanspruchnahme von Flächen des Arten- und Naturschutzes sowie von Waldflächen
  • Zentralität, insbesondere am Standort des Stadtplatzes mit zentralen Infrastruktureinrichtungen (z.B. Einzel-handel / Dienstleistung / Schule)
  • Integration der Wohnfolgeeinrichtungen
  • Mischung von Gebäudetypologien, Funktionen und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen

Die Entwürfe von casanova + hernandez architects und nps tchoban voss erfüllten die zuvor genannten Anforderungen am besten und wurden daher beide vom Entscheidungsgremium für eine weitere Überarbeitung empfohlen.

Im Rahmen der Abschlusspräsentation erfolgt dann die finale Auswahl des städtebaulichen Konzepts durch das Entscheidungsgremium. In einem gemeinsamen diskursiven Prozess wird damit die Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren sowie für die parallel laufende Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) gelegt.
Danach werden die Entwürfe in einer Pressekonferenz und anschließend im Rahmen einer Informationsveranstaltung den interessierten Bürgern vorgestellt.

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1. Städtebaulicher Workshop am 18. Juni 2014

Am 18.06.2014 fand der 1. Termin des Städtebaulichen Workshops Lichterfelde Süd in den Räumen des Vereins Bus-Stop e.V., Celsiusstraße 71 – 73 in 12207 Berlin statt.

Die 8 teilnehmenden Architekturbüros haben in der 1. Stufe Ideen zur künftigen grundsätzlichen städtebaulichen Struktur, zum Nutzungskonzept, zur Anbindung und inneren Erschließung des Plangebietes sowie zur Verbindung der Quartiere untereinander und mit der „Grünen Mitte“ erarbeitet.

Frau Klar von der Freien Planungsgruppe Berlin GmbH, die mit der Organisation und Durchführung des Workshop Verfahrens beauftragt ist, beschreibt die städtebaulichen Lösungen wie folgt:

„Die Auseinandersetzung mit dem Naturschutz, der erforderliche Lärmschutz und die Umsetzung der Aufgabenstellung hat bei den meisten Arbeiten zu einer mehr oder weniger geschlossenen mehrgeschossigen Gebäudestruktur am Rand und einer Abstaffelung der Gebäude zur „Grünen Mitte“ mit Reihen- und Doppelhäusern geführt.

Lorenzen Architekten schlagen dagegen vor, den Rand zur „Grünen Mitte“ durch Geschossbauten zu formulieren.

Bei casanova + hernandez wird eher eine urbane gemischte Struktur vorgeschlagen, die nur wenige Reihen- und Doppelhäuser bietet.
Auch 03 Architekten schlagen eine Durchmischung von verschiedenen Bautypologien in den Blöcken vor.

Die Mehrzahl der Arbeiten bildet Quartiere aus, die entweder deutlich durch große Grünzäsuren voneinander abgesetzt sind, wie bei Grüntuch Ernst, Cramer Neumann und auch bei Christoph Kohl oder durch eine kleinteiligere Grünvernetzung wie bei nps tchoban voss, und casanova + hernandez.
03 Architekten verzichten auf Grünzäsuren und Gruppieren die Quartiere um Quartierparks.

Hilmer & Sattler + Albrecht gliedern ihr Gebiet nur im nördlichen Teil ebenfalls durch einen großen Quartierspark, Lorenzen Architekten durch die Rahmen der Geschossbauten der ansonsten großflächigen Struktur.

Bei den meisten Arbeiten sind die einzelnen Quartiere jeweils ähnlich strukturiert.
Bei Christoph Kohl haben sie ganz unterschiedliche Charaktere und versuchen jeweils einen örtlichen Bezug herzustellen.
Auch bei Hilmer & Sattler + Albrecht unterscheiden sich die Quartiere, allerdings weniger ausgeprägt.

Zur Thermometersiedlung bildet der überwiegende Teil der Arbeiten eine Gebäudekante aus, die durch Grünzäsuren geöffnet ist.
Christoph Kohl macht als Einziger Vorschläge zur baulichen, räumlichen und nutzungsstrukturellen Verzahnung.
03 Architekten lockern die Kante durch zurückgesetzte niedrigere Gebäude auf.

Während die meisten Arbeiten maximal 5-6 Geschosse aufweisen, schlagen Cramer Neumann und Hilmer & Sattler + Albrecht am Stadtplatz auch städtebaulich dominante Baulichkeiten vor.
casanova + hernandez betonen verschiedene Quartiere durch höhere Gebäude.

Ein Stadtplatz wird von allen Arbeiten entweder direkt zum S-Bahnhof orientiert oder in das Gebiet hineingezogen, angeboten.
Bei Christoph Kohl bildet der S-Bahnhof und der Stadtplatz am stärksten auch den Ausgangspunkt für die Baumassenverteilung.

Im Übergang zur „Grünen Mitte“ werden unterschiedliche Lösungen angeboten, von dem Hineinziehen der Natur durch Grünzäsuren bei Cramer Neumann, der Inseln in der Natur wie bei Grüntuch Ernst oder der städtischen Abgrenzung wie bei Lorenzen Architekten oder ansonsten als Siedlungskanten. casanova + hernandez und nps tchoban voss bilden eine Pufferzone aus. Lorenzen Architekten und Christoph Kohl schlagen auch Freiräume / Aktionsraume vor, die zur „Grünen Mitte“ orientiert sind.
Hilmer & Sattler + Albrecht und 03 Architekten trennen bewusst die Frei- und Grünflächen für die Quartiere von der „Grünen Mitte“.

Wegeverbindungen oder eine Promenade am inneren Rand werden von den meisten Arbeiten vorgeschlagen. Bei Lorenzen Architekten und 03 Architekten ist diese auch als Erschließung notwendig.“ (Auszug dem Vorprüfbericht, zum Quervergleich der Arbeiten, FPB 16.06.2014)

„In dem 1. Workshop wurden die Ideen jeweils von den Architekturbüros allen Beteiligten vorgestellt. Die Mitglieder des Entscheidungsgremiums würdigten bei einem Rundgang die angebotenen Lösungen jeder einzelnen Arbeit und gaben Empfehlungen für die weitere Bearbeitung. Alle Architekturbüros sollen ihr Konzept unter Berücksichtigung der Hinweise und der Empfehlungen zu den einzelnen Arbeiten in der zweiten Stufe weiterentwickeln.“
(Susanne Klar, Freie Planungsgruppe Berlin GmbH)

Der 2. Workshop findet am 27.08.2014 statt.
Ziel des Workshop Verfahren ist die Auswahl des städtebaulichen Konzepts. In einem gemeinsamen diskursiven Prozess wird damit die Grundlage gelegt für das anschließende Bebauungsplanverfahren sowie für die parallel laufende Änderung des Flächennutzungsplans (FNP).

Die Überarbeitungsempfehlungen des Entscheidungsgremiums aus dem 2. Workshop werden danach von den Architekten des für den Städtebau ausgewählten Konzeptes eingearbeitet. Es erfolgt eine Abschlusspräsentation am 19. September 2014. Danach werden in einer Informationsveranstaltung einer breiten Öffentlichkeit die Entwürfe präsentiert.

Auftakt zum städtebaulichen Workshop für Lichterfelde-Süd

Am Mittwoch, dem 7. Mai 2014, startete der städtebauliche Workshop zum Bauvorhaben Lichterfelde Süd mit einer Vor-Ort-Einführung im interkulturellen Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Bus-Stop e.V..
Anwesend waren neben Bezirksbürgermeister Norbert Kopp und den beiden Stadträten Norbert Schmidt und Christa Markl-Vieto, u.a. die Verantwortlichen der Senatsverwaltung, des Bezirksamtes, Politiker aller Fraktionen aus der BVV Steglitz-Zehlendorf, Vertreter des Umwelt- und Naturschutzamtes, Sprecher der Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Groth Gruppe.

Zum Workshop wurden die folgenden acht national und international renommierten Architekturbüros eingeladen, die in der Auftaktveranstaltung fachliche Hinweise (insbesondere zum Schallschutz) sowie weitere Informationen der anwesenden Landschafts- und Freiraumplaner zum Thema der „Grünen Mitte“ erhielten:
Casanova + Hernandez Architekten, Rotterdam; Christoph Kohl Gesellschaft von Architekten, Berlin; Cramer Neumann Architekten, Berlin; Grüntuch-Ernst Architekten, Berlin; Hilmer & Sattler + Albrecht, München Berlin; Lorenzen & Partner, Kopenhagen Berlin; nps tchoban voss, Hamburg Berlin Dresden; O3 Architekten, München.

Wie geht es weiter?

In der ersten Stufe werden durch die Architekturbüros Ideenskizzen zur künftigen grundsätzlichen städtebaulichen Struktur, zum Nutzungskonzept, zur Anbindung und inneren Erschließung des Plangebietes sowie zur Verbindung der Quartiere untereinander und mit der „Grünen Mitte“ erarbeitet.
Nach einer Vorprüfung der städtebaulichen Entwürfe durch die Freie Planungsgruppe Berlin GmbH startete am 18. Juni 2014 der 1. städtebauliche Workshop in der gleichen personellen Zusammensetzung wie bei der Einführungsveranstaltung starten.

Im 1. Workshop werden die Ideen durch die Architekten vorgestellt und hinsichtlich der optimalen Lösungsmöglichkeiten für die Einzelaspekte diskutiert und so die Aufgabenstellung weiter konkretisiert. Als Ergebnis des 1. Workshops werden gemeinsame Leitlinien für die weitere Bearbeitung formuliert und die Aufgabenstellung präzisiert.
In der zweiten Bearbeitungsstufe sollen die Architekturbüros die städtebaulichen Konzepte gemäß den erweiterten Vorgaben weiterentwickeln und ausarbeiten.

In einem 2. Workshop am 27. August 2014 wird in einem diskursiven Prozess gemeinsam das städtebauliche Konzept ausgewählt, das Grundlage für das Bebauungsplanverfahren sowie für die im Parallelverfahren durchzuführende Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) bilden wird.
Die im 2. Workshop formulierten Überarbeitungsempfehlungen der Entscheidungsrunde werden von dem Verfasser des für den Städtebau ausgewählten Konzeptes eingearbeitet.
Es erfolgt eine Abschlusspräsentation am 19. September 2014.

Was ist das Ziel des städtebaulichen Workshops?
Ziel des Verfahrens ist die Erarbeitung eines konsensfähigen städtebaulichen Konzeptes.
Dies wird durch die teilnehmenden Architekturbüros, in Abstimmung mit dem Bauherren, dem Bezirk und der Senatsverwaltung erarbeitet. Darüber hinaus werden Vertreter der Politik, Verbände und Bürger in den Prozess einbezogen. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem parallel stattfindenden Workshop „Grüne Mitte“.

Welche/ wieviel Bebauung und wieviel Freifläche „Grüne Mitte“ ist geplant?
Die insgesamt ca. 96 ha große Fläche soll einerseits als grüner Wohnstandort – mit einer Fläche von ca. 39 ha – samt Flächen für die Nahversorgung und der sonstigen erforderlichen Wohnfolge- und Infrastruktureinrichtungen entwickelt werden.
Andererseits ist eine ca. 57 ha große Freifläche des Geländes als „Grüne Mitte“ mit vielfältigen, auch landwirtschaftlichen Nutzungen unter gleichzeitiger weitgehender Bewahrung der vorhandenen hochwertigen Biotope und Lebensräume schützenswerter Arten gesichert und weiter entwickelt werden. Die weitere Konkretisierung der „Grünen Mitte“ ist Gegenstand eines gesonderten landschaftsplanerischen Fachworkshops.

Werkstatt „Wie geht es weiter in Lichterfelde Süd?“ im KiJuNa – Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum Osdorfer Straße am 23.11.2013

Zielstellung der Werkstatt
Nach Jahrzehnten der militärischen Nutzung soll die Fläche des ehemaligen Parks Range in Lichterfelde Süd städtebaulich zu einem neuen lebendigen Stadtquartier entwickelt werden. Die frühzeitige Einbeziehung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger soll eine bürgernahe Gestaltung, vor der im Rahmen der Bauleitplanung vorgesehenen formalen Öffentlichkeitsbeteiligung, sicherstellen.
In einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Oktober 2013 wurden bereits Themen und Anregungen gesammelt, die dem Bürgerwunsch entsprechend im Planungsprozess zur Nutzung und Gestaltung der Fläche berücksichtigt werden sollen.
Darauf aufbauend ist es das Ziel der Werkstatt die gesammelten Themen zu betrachten und zu diskutieren, um die von den Bürgerinnen und Bürgern formulierten Interessen und Ideen, in die städtebauliche und landschaftliche Flächenentwicklung, einfließen zu lassen.
Ergebnis der Werkstatt soll die Formulierung von Kernsätzen sein, die in das sich anschließende Planungsverfahren eingehen.

Eine Zusammenfassung der Werkstatt finden Sie hier.