42 Kommentare
  1. VRP says:

    Warum können Sie nicht mehr Wohnungen für einkommensschwache Menschen bauen, und wie wollen Sie verhindern, dass hier – direkt neben der Thermometersiedlung – ein weiterer sozialer Brennpunkt entsteht?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Im Prinzip liegt die Antwort schon in Ihrer Frage. Würden wir angrenzend an die Thermometer-Siedlung ausschließlich oder überwiegend für einkommensschwache Menschen bauen, würde sich die Gefahr der Entstehung eines „sozialen Brennpunkts“ deutlich erhöhen. Geförderter Wohnungsbau einerseits und nicht geförderte Mietwohnungen sowie Wohneigentum andererseits verhindert das und ist sorgt für eine gute Durchmischung.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Die Position der Schule im Bereich des Stadtplatzes und des S-Bahnhofs bietet den Vorteil, dass sie gut durch den ÖPNV erreichbar und zentral im Entwicklungsgebiet angesiedelt sein und damit zu einem lebendigen und gut funktionierenden Quartier beitragen wird. Um den Schalleinwirkungen durch die Bahn zu begegnen, ist unter anderem geplant, das Schulgebäude so anzuordnen, dass eine schallabschirmende Wirkung für die Schulfreiflächen entsteht. Die Schule selbst wird durch bauliche Maßnahmen (u.a. entsprechende Schalldämmung der Fassade, bevorzugte Anordnung der Erschließungsflächen, wie z.B. Flure, Sanitäreinrichungen und Technikräume, zur Bahnseite hin) vor Schalleinwirkungen geschützt.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Diese Frage ist im Rahmen des städtebaulichen Workshops durch ein Gutachterbüro für Klimaökologie geprüft worden. Es hat sich gezeigt, dass der große, auch künftig unbebaute Anteil des Entwicklungsgrundstücks (sog. „Grüne Mitte“) nach wie vor eine ausreichende Funktion als Kaltluftentstehungsfläche gewährleistet und die zahlreichen Grünzäsuren die erforderlichen Kaltluftleitbahnen auch für die Thermometer-Siedlung bilden. Die klimaökologische Untersuchung wird im Rahmen des folgenden Bauleitplanverfahrens weiter fortgeführt und verfeinert.

  2. Icke says:

    Von Seiten der Groth Gruppe heißt es, mit allen Gewerbetreibenden seien Gespräche über Umsetzungsflächen geführt worden. Wieso erklären Gewerbetreibende beim Treffen des Aktionsbündnisses, solche Gespräche habe es mit ihnen nicht gegeben?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Diese Frage können wir nicht beantworten. Wir können nur wiederholen, dass mit allen Mietern Gespräche geführt wurden und werden, um individuelle Lösungen zu finden. Dies ist zu einem großen Teil bereits geglückt, es gibt jedoch auch Mieter, die entweder bereits eigene Lösungen gefunden haben, ohnehin aus Alters- oder wirtschaftlichen Gründen planen, ihren Gewerbebetrieb aufzugeben oder Vorstellungen von einer Unterstützung unsererseits geäußert haben, die ein angemessenes Verhältnis weit überschreiten. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass in Anbetracht der auch durch unseren Voreigentümer bereits vorgesehenen Bebauung durch diesen kurzfristig kündbare Verträge geschlossen wurden, so dass allen Beteiligten von Beginn an bekannt war, dass die Mietverhältnisse nicht auf Dauer angelegt waren.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Diese Frage müssen Sie bitte dem Aktionsbündnis stellen. Die Siedlungsfläche des städtebaulichen Entwurfs, der aus dem Workshop-Verfahren hervorgegangen ist und dem Masterplan zugrunde gelegt wird, beträgt ca. 39 ha.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Selbstverständlich ist die Vernetzung des Gebiets Lichterfelde-Süd mit dem benachbarten Brandenburger Umland für Fahrradfahrer und Fußgänger vorgesehen. Die konkrete Lage und Ausgestaltung der „Übergänge“ wird im weiteren Verfahren zu klären sein.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      In der Aufgabenstellung für das laufende Workshop Verfahren bleibt die Osdorfer Straße unberührt. Verkehrsplanungen sind grundsätzlich zwar Sache des Bezirks, aber nach unserer Kenntnis gibt es an dieser Stelle keinerlei Ausbaupläne.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Geplant sind unterschiedliche Wohnangebote für vielfältige Nutzergruppen. Detaillierte Angaben dazu können wir allerdings erst nach dem Workshop Verfahren machen.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Die Anbindung des Fuß- und Radverkehrs zu den umliegenden Quartieren und zur S-Bahn soll – einschließlich der Schaffung von Radabstellmöglichkeiten – verbessert werden. Die Details dazu werden in einem noch zu erstellenden Verkehrskonzept geklärt.

  3. Emu8 says:

    Warum ist es nicht möglich, die ansässigen Gewerbebetriebe auf eine Gewerbeinsel innerhalb des Gebietes umzusiedeln? Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen, um die Betriebe bei erforderlichen Verlagerungen zu unterstützen?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Lärm verursachende Gewerbebetriebe schaden der Wohnqualität in den neuen Quartieren. Wir bemühen uns deshalb, allen Gewerbetreibenden Ersatzflächen anzubieten. Einige haben von unseren Angeboten bereits Gebrauch gemacht.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Wir planen öffentliche Spielplätze in jedem Quartier sowie eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung. Auch ein Abenteuerspielplatz, etwa in Form eines Kletterparks, und eine Sportfreifläche mit einem Großspielfeld sind in diesem Zusammenhang denkbar. Genauere Angaben hierzu können wir allerdings erst nach Abschluss des Workshop Verfahrens machen.

        • Groth Gruppe
          Groth Gruppe says:

          Guten Tag Herr Jannicke, wir finden Ihren Ansatz für die Errichtung eines Spielplatzes aus dem Rainbow Projekt sehr interessant und würden gerne zu gegebener Zeit, (wenn wir wissen, wo genau Spielplätze entstehen), den Dialog mit Ihnen fortführen. Vielen Dank für diese wertvolle Idee.

  4. Zen says:

    Überall sieht und hört man, dass im Norden des Grundstücks einfach so gebaut werden kann. Aber auch dort können geschützte Arten wie die Zauneidechse vorkommen. Was passiert mit den Tieren, wenn Sie da bauen?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Für geschützte Arten z.B. die Zauneidechse, regeln entsprechende Gesetze detailliert, wie -wenn nötig- Umsetzungsmaßnahmen zu gestalten sind.
      Da das faunistische Gutachten noch nicht fertig gestellt ist, können wir allerdings heute zu diesem Thema noch keine präzisen Auskünfte geben, außer dass natürlich die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und wir eng mit Fachleuten und der zuständigen Behörde zusammenarbeiten.

  5. Lebensfroh says:

    Die bisher veröffentlichten Architektenentwürfe weisen teilweise eine höhere bauliche Dichte auf als in der Thermometer-Siedlung – wie soll daraus das vielbeschworene lebenswerte Quartier werden?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Da das städtebauliche Konzept noch nicht fest steht, kann diesbezüglich Ihre Frage jetzt noch gar nicht beantwortet werden.
      Ein kleiner Hinweis aber an dieser Stelle: in den begehrten innerstädtischen Vierteln wie Prenzlauer Berg oder Mitte herrscht eine bei weitem größere Baudichte vor, als sie hier geplant ist, ohne dass im Gegenzug eine so große Grünfläche wie sie hier bestehen bleibt, ausgewiesen werden kann. Noch dazu beruht das Modell „Gartenstadt“ traditionell darauf, keine zersiedelten Flächen zu schaffen, sondern eine urbane Bebauung um eine grüne Mitte zu gewährleisten.

  6. B.V. says:

    Aus der Berichterstattung nach dem Volksentscheid über Tempelhof ging u.a. hervor, dass es auch in den Innenstadtbezirken noch viel Raum für neue Wohnungen gibt. Allein in Mitte sollen mehr als 15.000 möglich sein. Warum also Lichterfelde?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      In Anbetracht der großen Nachfrage nach Wohnungen (insbesondere auch im Südwesten) bedingt durch den Zuzug vieler Menschen nach Berlin, wird eine reine Nachverdichtung nicht ausreichen, um die Nachfrage nach Wohnungen hieraus decken zu können.
      Dazu kommt, dass die Groth Gruppe bereits Projekte dieser Größenordnung realisiert hat und den Standort in Lichterfelde für sehr geeignet hält hier Wohnungen zu errichten.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Da hier ein vollkommen neues Quartier entstehen wird, möchten wir die Ideen aller acht beteiligten Architekturbüros Eingang finden lassen, anstelle nur einen Entwurf als Gewinner zu küren.
      Die von den Architekten eingebrachten unterschiedlichen Ansätze wollen wir in dem Sinne nutzen, dass ein städtebaulich vielfältiges Quartier entstehen kann. Man kann also mit Recht sagen, dass es keinen Gewinner und auch keinen Verlierer geben wird, sondern dass es ein diskursiver / kooperativer Wettbewerb vieler Ideen ist, wobei die Besten davon in das städtebauliche Leitbild einfließen können.

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Wie schon bei der Bürgerversammlung dargestellt, ist das in dieser Frühphase des Projektes noch gar nicht möglich. Erst in den Workshops und mit Präzisierung der Baupläne, werden auch für solche Fragen die passenden Lösungen entwickelt.

  7. Naturfreund says:

    Stimmt es, dass das Gelände, auf dem Sie Ihr Bauvorhaben planen, bereits heute nicht mehr beweidet wird, um so die Fläche „naturschutzfachlich abzuwerten“, wie man im Netz lesen kann?

    • Groth Gruppe
      Groth Gruppe says:

      Nein. Wie Sie sowohl dem Schaubild auf der Startseite als auch der unter “Projekt” dargestellten Planung entnehmen können, ist die „Grüne Mitte“ wesentlicher Teil des neuen Quartiers und soll in ihrer Einmaligkeit erhalten weitestgehend erhalten bleiben.

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