Wird es am Ende nicht doch eine Vollbebauung geben?

Nein. Uns sind anderslautende Pläne und Schaubilder, die im Netz kursieren, durchaus bekannt. Bei allem Verständnis für die Ängste und Sorgen der Anwohner: Derlei anonyme Postings überschreiten die Grenze zur bewussten Verleumdung.

Warum sind derzeit große Teile des Geländes für die Öffentlichkeit gesperrt?

Teile des Geländes sind an eine Reitgemeinschaft sowie an Gewerbebetriebe vermietet. Andere Teile des Geländes wurden in der Vergangenheit militärisch genutzt. In diesen Bereichen ist ein öffentlicher Zugang aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Des Weiteren sind große Teile des Geländes naturschutzfachlich besonders wertvoll und dürfen zum Schutz der Natur nicht öffentlich betreten werden. Bei Interesse können geführte Besichtigungen des Geländes mit der Pächterin des Grundstücks der Reitgemeinschaft vereinbart werden.

Was wird im Zuge des Bauprojekts aus den ansässigen Gewerbetrieben?

Wir stehen mit allen Gewerbetreibenden in engem Kontakt. Da es sich überwiegend um nicht wohnverträgliches Gewerbe handelt, müssen die meisten Verträge beendet werden. Zurzeit sind wir – auch mit Unterstützung des Bezirks – dabei, neue Flächen für diejenigen Pächter ausfindig zu machen, die daran Interesse haben. Einige suchen selbst Standortalternativen und andere haben diese auch schon gefunden. Manchen planen auch aus  wirtschaftlichen- oder Altersgründen, ihr Gewerbe aufzugeben.

In welchem Verhältnis wird das neue Quartier zur Thermometersiedlung stehen?

Hier sehen wir uns in der Verantwortung, Integrationsmöglichkeiten zwischen den künftigen Nachbarn zu schaffen und arbeiten bereits an Konzepten unter anderem für gemeinsame Sport- und Freizeitangebote.

Werden auch die Kleingärten an der Osdorfer Straße betroffen sein?

Nein. Die Kleingartenanlage liegt außerhalb des Bebauungsareals.